Das häusliche Umfeld

Brandursachen

Versicherung muss bei Brandschaden wegen selbst eingebautem Holzofen nicht zahlen

Brand durch Holzofen

Grob fahrlässige Herbeiführung des Versicherungsfalles durch Brand eines Ofens. Wer in seiner Wohnung die Öl- oder Gasheizung durch einen Kachel- oder sonstigen Holzofen ersetzen will, sollte das lieber Fachhandwerkern überlassen. Kommt es nämlich wegen eines unsachgemäß installierten Ofens zu einem Gebäudebrand, muss die Versicherung meist nicht zahlen.

Ein Hausbesitzer hatte einen Ofen in der Küche zirka 50 Zentimeter unter einer Dachschräge selbst montiert. Auch das Eisenrohr vom Ofen zum Schornstein verlegte er selbst. Dabei zog er das Rohr durch eine Rigips-Wand, die wiederum mit Holzverlattungen befestigt war. Da der Abstand des Ofenrohrs zu den Holzverschalungen nur 12 bis 20 Zentimeter betrug und der Eigentümer obendrein den Ofen mit Koks statt mit Holz heizte, überhitzte das Rohr und fing über die Holzverlattungen Feuer. Dieses Verhalten sei als grob fahrlässig einzustufen, weshalb der Versicherer nicht zahlen brauche. (Quelle: www.kostenlose-urteile.de)

Ausgebrannter Keller
Feuerwehr Düsseldorf

In Garagen-, Keller- und Arbeitsräumen befinden sich oft brennbare Flüssigkeiten und Abfälle. Besonders Reinigungs- und Lösemittel stellen eine erhebliche Brandgefahr dar. Sie sollten immer in sicheren und verschlossenen Behältern aufbewahrt werden. Gleiches gilt für damit benetzte Tücher und Lappen.

Stahlwolle-Schwämme können sich in Berührung mit nicht vollständig entleerten Batterien in Mülltonne- / eimer entzünden und einen Brand verursachen. Batterien sollten nicht in der Restmüll-Tonne / Eimer entsorgt werden.

Wohnungsbrand durch Grablicht - Unbeaufsichtigt stehen gelassen

Brand durch Grablicht

Kein Schadensersatz bei Leichtsinn.

Wer Kerzen unbeobachtet in seiner Wohnung brennen lässt, haftet im Brandfall. Dies hat das Kammergericht Berlin entschieden.

In dem betreffenden Fall hatte die Klägerin ein sogenanntes Grab­licht angezündet und so­dann im Schlaf­zimmer bei geschlos­sener Tür brennen lassen. Die Kerze war auf ihr Bett gefallen und hatte den Brand ausgelöst.

Zum Schadenszeitpunkt habe die Wachs-Füllhöhe des Grablichts erheblich weniger als 2 cm betragen. Es habe deshalb die offenkundige Gefahr bestanden, dass ein solches kaum noch befülltes, leichtes Kunststoffgefäß von den Ausmaßen eines Grablichts von einem Luftzug erfasst und umgestürzt werden könne. (Quelle: www.kostenlose-urteile.de)

Brennende Puppe

Um eine stimmungsvolle Atmosphäre zu schaffen deckte eine Jugendliche mit einem Tuch eine Tischleuchte ab. Das Tuch entzündete sich innerhalb kurzer Zeit und verursachte einen Zimmerbrand, bei dem der Raum vollständig ausbrannte.


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